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Danke an Dich, lieber und wunderbarer Dirk!

Danke für alles, was Du uns gegeben hast, Dein großartiges Engagement, Dein noch größeres Herz, dein Lachen – und Danke für die wunderschönen „cover me“-Jahre…

Ohne Dich aber, lieber Dirk, werden wir „cover me“ nun nicht mehr fortführen.

Wir bitten Dich, und alle die vielen, lieben „cover me“-Fans, dafür Verständnis zu haben.

Und sagen Danke für die vielen Jahre der Treue und Unterstützung.

Schweren Herzens, nach unendlich vielen Gesprächen, schlaflosen Nächten und vielen Tränen habe ich in Absprache mit vielen langjährigen Wegbegleitern unserer wundervollen Benefiz-Konzertreise beschlossen, dass „cover me“ so nicht weiter geführt werden kann.

Schon bei den Anfragen bei den Künstlern für ein weiteres Konzert spürte ich hier und da in den Rückmeldungen Zurückhaltung. Die Sorge, etwas nicht adäquat fortführen zu können, was mit dem großen Tribut an Dirk den vielleicht würdigsten Abschluss schon gefunden hatte.

Den finalen Ausschlag dann gab der DVD-Mitschnitt eben dieses Gedenkkonzerts, welches wir 2013 für Dirk gefeiert haben.  Im Februar diesen Jahres erhielt ich das erste Exemplar der von Anette Dewitz ungemein emotional, mitreißenden und mit Liebe zum Detail geschnittenen und gemischten DVD unseres Tributs für Dirk. Mit diesem Abend ist allen Mitwirkenden auf, vor und hinter der Bühne etwas Großes gelungen, ein Abend, der Dirk und sein Werk in unseren Herzen wirklich hat unsterblich werden lassen.

Rückblickend erscheint jeder einzige Moment dieses Abends, jedes Lied, jeder Satz und jeder Applaus wie ein Abschluss. Die ewige, dankbare und absolut lustvolle Verbeugung vor unserem so wunderbaren und auf ewig vermisstem Freund. Ich glaube einfach, so etwas lässt sich nicht wieder herstellen! Nach zehn Jahren mit Dirk und dem elften Abend als Gruß an ihn auf seine Wolke wirkt „cover me“ohne Dirk nicht mehr vorstellbar. Es fühlt sich ausgehöhlt und ohne die entscheidende Ingredienz an.

Spannenderweise äußerten Mitwirkende, einige Sponsoren und auch Ehrenamtler in Ihren Rückmeldungen genau die gleichen Bedenken und regten ebenso mehrfach an, das Kapitel „cover me“ auf diesem Hochgefühl der Emotion nach dem Tributkonzert zu beschließen. Und möglicherweise irgendwann ein neues für Dirk zu beginnen, um seine Gedanken, Ideen und Ideale weiterzutragen

Das darf nicht falsch verstanden werden: in keinster Weise fehlt uns als „cover me“-Team die Motivation. Die Befürchtung ist vielmehr die, dass eine Fortsetzung von „cover me“ immer irgendwie rückwärtsgewandt und zu sehr von trauriger Nostalgie getragen würde. Von zu viel Trauer und Vermissen durchzogen. Wir sollten mit Dirk im Herzen nach vorne schauen. Und zum gegebenen Zeitpunkt an einer neuen Idee arbeiten – aus dem Jetzt für ihn gestaltet. Das Ende einer schönen Sache kann auch der Beginn von etwas Neuem sein.

Meine ganz persönliche Angst wäre nämlich auch die, Dirk selbst zu enttäuschen: Er nämlich war stets der schärfste Kritiker bei jedem neuen „cover me“-Anlauf. Immer war er besorgt, dass wir mit der Show Gefahr liefen, uns zu wiederholen oder nicht wirklich zu überraschen wussten. Und erst wenn uns das gelang, dann war er überglücklich!

Stellvertretend für die Mitorganisierenden, die kleine aber feine „cover me“-Familie, möchte ich mich von ganzem Herzen bei allen Künstlern, Helfern, Mitwirkenden, Unterstützern und zuschauenden Freunden der Show für so viele Jahre der Treue, des großartigen freundschaftlichen Miteinanders bedanken. Dank Eurer Hilfe, dem unermüdlichen Einsatz und der großen Freude, mit der ihr all die Jahre dabei wart, haben wir 11 so sensationelle Konzerte auf die Beine stellen können, die noch dazu viel Geld für das „Dirk Bach-Haus“ erwirtschaften konnten.

Und bitte nicht vergessen: natürlich braucht Dirks Vermächtnis auch weiterhin tatkräftigen Support, und ich kann Euch nur ermutigen und bitten, das Dirk-Bach-Haus auch weiter mit aller Kraft zu unterstützen!!!

Bitte habt Verständnis für diesen Schritt, Danke für die vielen „cover me“-Jahre und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

Bernd von Fehrn & die „cover me“-Crew